Das eigentliche "Messen" der Verbrauchswerte erfolgt genauso wie bei
herkömmlichen Systemen durch
die Erfassungsgeräte (Heizkostenverteiler, Wasserzähler, etc.) direkt am
Verbraucher (Heizkörper, Wasserleitung, etc.).
Die speziellen Geräte des Funksystems verfügen über ein eingebautes
Funkmodul.
Dieses schaltet sich regelmäßig für kurze Zeit ein und versendet die
aktuellen Verbrauchswerte per Funk
an einen Netzwerkknoten in Reichweite.
Die sogenannten Netzwerkknoten sind das Herzstück des Funksystems und
eine Art "Sammelstelle":
Sie sind ständig auf Empfang und warten auf die aktuellsten Daten aller
Funk-Erfassungsgeräte in Reichweite.
Diese Daten werden im Netzwerkknoten solange gespeichert bis sie von
einer berechtigten Person abgerufen werden.
Die Daten können jederzeit vom Netzwerkknoten abgerufen werden. Das
geschieht entweder
lokal am Netzwerkknoten mit einem Notebook oder
aus der Nähe per Funk (zum Beispiel aus dem vor der Tür parkenden
Servicewagen)
oder
per Datenfernübertragung (zum Beispiel über das Mobilfunknetz, das
Telefonnetz oder das Internet).
Auf diese Weise gelangen die aktuellen Verbrauchswerte von Dutzenden,
Hunderten oder Tausenden
Messgeräten in sekundenschnelle aus der Liegenschaft direkt ins Messteam
2000-Rechenzentrum, wo die
Daten sofort zentral für die weitere Verarbeitung zur Verfügung stehen.
